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Pflegetipps für Holz-Terrassen

Eine Holzterrasse besticht durch ihre Optik und setzt Akzente. Aber wer sich für Holz entscheidet, der muss wissen, dass Holz anfällig ist für alle Witterungseinflüsse. Sonnenstrahlen machen das Holz spröde und andauernde Feuchtigkeit lässt Holz aufquellen. Wer lange Freude an seiner Terrasse haben will, der muss ein paar Pflegetipps unbedingt beachten. Grundsätzlich sollte schon beim Terrassenbau darauf geachtet werden, dass sich keine Feuchtigkeit von unten staut. Das bedeutet eine ausreichende Unterlüftung und einen Untergrund, bei dem Starkregen schnell versickern kann. Vor dem eigentlichen Pflegevorgang ist das Holz zu reinigen. Befreien Sie zunächst das Holz von groben Verunreinigungen. Das ideale Ergebnis erhalten Sie mit einer groben Bürste. Im Anschluss sollten Sie die Terrasse einmal gründlich abspülen. Im Anschluss putzen Sie das Holz. Vermeiden Sie den Einsatz von herkömmlichen Haushaltsreinigern, diese setzen dem Holz zu und werden langfristig der Terrasse schaden. Ideal geeignet ist hierfür Seifenlauge. Alternativ ist auch eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger möglich, der aber keinesfalls zu stark eingestellt werden darf. Achten Sie aber im Anschluss unbedingt darauf, dass die Terrasse ausreichend Zeit zur Trocknung hat, denn diese Art der Reinigung ist vergleichbar mit Starkregen. Eine Terrasse sollte einmal jährlich geölt werden – idealerweise im Frühjahr. Denken Sie aber auch daran, dass Sie bereits bei Errichtung der Terrasse das Holz erstmalig einölen. Verwenden Sie dazu spezielle Terrassenöle, die es in unterschiedlichen Farbtönen – unter anderem auch in Natur – gibt. Das Öl schützt vor Verwitterung und sorgt bei Nässe dafür, dass Wasser nicht in das Holz eindringen kann. Achten Sie darauf, dass die Terrasse beim Einölen hinreichend trocken ist. Wir empfehlen, das Einölen frühestens nach zwei Tagen ohne Niederschlag...

Weichenstellung für grüne Stadtentwicklung: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf nimmt Charta „Zukunft Stadt und Grün“ entgegen

Die Charta „Zukunft Stadt und Grün“ klingt nicht nur verheißungsvoll. Sie ist die Grundlage für mehr Lebensqualität in den Innenstädten des Landes Bayern. Die Zauberworte heißen urbanes Grün. Pflanzen und Ökosysteme sollen in die Stadt integriert werden. Lebensqualität wird nicht nur an einer Vielzahl von Geschäften und Angeboten gemessen. Parks, Grünanlagen und Tiere, die wieder in die Stadt finden, sind die Grundlage eines hohen Lebensniveaus. Das neue Biodiversitätsprogramm ist der Anfang der grünen Zukunft der bayerischen Städte. Menschen werden sich wieder wohlfühlen an ihrem Wohnort. Der Masterplan unterstützt den Erhalt der Artenvielfalt in der Stadt. Mehr als 30 Organisationen und Verbände aus dem gesamten Bundesgebiet unterstützen die Charta. Die Stiftung „Die grüne Stadt“ und der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. hatten die Idee zu diesem Projekt. Der NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V., der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V., der Deutsche Olympische Sportbund sowie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes zählen zu den Verbänden, die mit Fachwissen und nachhaltigem Engagement vor Ort Veränderungen herbeiführen wollen. Der Landesverband Garten, Landschaft- und Sportplatzbau gehört zu den in Bayern lokal agierenden Verbänden. Der Fokus der Charta liegt auf dem lebendigen Grün. Die Infrastruktur funktioniert am besten, wenn Parks, Gärten und andere Grünanlagen im Vordergrund stehen. Auch Fassaden und Dächer bieten Raum für Pflanzen und Tierwelt. Leben hat ökonomische, ökologische und soziale Seiten, die nur auf Dauer im Zusammenspiel funktionieren. Dieser Ansicht ist auch der Präsident des Landesverbandes Garten, Landschaft- und Sportplatzbau, Ulrich Schäfer. Der Wert von Immobilien mit grünem Flair ist hoch. Das Image jeder Stadt gewinnt, sobald sie wieder eine grüne Lunge darstellt. Gutes Klima ohne Feinstaub und öffentliche Räume zum Wohlfühlen sind...

Der Gärtner von Miller

Es war einmal ein Gärtner, Der sang ein traurigs Lied. Er thät in seinem Garten Der Blumen fleißig warten, Und all sein Fleiß geriet; Und all sein Fleiß geriet. Er sang in trübem Mute Viel liebe Tage lang. Von Thränen, die ihm flossen, Ward manche Pflanz’ begossen. Also der Gärtner sang! Also der Gärtner sang! »Das Leben ist mir traurig, Und giebt mir keine Freud’! Hier schmacht’ ich, wie die Nelken, Die in der Sonne welken, In bangem Herzeleid, In bangem Herzeleid.« »Ei du, mein Gärtnermädchen, Soll ich dich nimmer sehn? Du mußt in dunkeln Mauren Den schönen Mai vertrauren? Mußt ohne mich vergehn, Ach, ohne mich vergehn?« »Es freut mich keine Blume, Weil du die schönste bist. Ach, dürft’ ich deiner warten, Ich ließe meinen Garten Sogleich zu dieser Frist, Sogleich zu dieser Frist!« »Seh’ ich die Blumen sterben, Wünsch’ ich den Tod auch mir Sie sterben ohne Regen, So sterb’ ich deinetwegen. Ach, war’ ich doch bei dir! Ach, wär’ ich doch bei dir!« »Du liebes Gärtnermädchen, Mein Leben welket ab. Darf ich nicht bald dich küssen, Und in den Arm dich schließen, So grab’ ich mir ein Grab. So grab’ ich mir ein Grab.« Johann Martin...

Der Gärtner von Holtei

Des Gärtners Leben ist ein heit’rer Gang Durch der Natur lichthelle Räume; Wie Aeolsharfen tönt ein Feengesang Vom kleinsten Kraut bis in die höchsten Bäume. Dem Gärtner lebet, was uns leblos scheint; Wir wähnen, seine Pflanzung schweige? Er weiß, was Jedes will und meint: Er flößt Erquickung in die matten Zweige, Er macht sie frei von üppiger Beschwerde, Er lockert auf das weiche Bett der Erde, Gönnt Sonne, wenn sie sonnig leben will Der Pflanze, gönnt ihr Schatten, wenn sie still Nach Kühlung seufzt. Die Grausamkeit bleibt ferne Von seinem sanften Friedensamt. Und weil das heil’ge Licht der Sterne Bedeutungsvoll auf Blumensterne flammt, Weil Mondes Kommen, Schwinden, Gehen Voll Einfluß ist auf jede bunte Flur, Muß er sich auf das Firmament verstehen Und wird ein Priester der Natur. Glücksel’ger Stand, den er sich auserwählt! Denn wenn der Jäger arme Thiere quält, Der Schäfer träumerisch in langer Weile Und stetem Einerlei den Tag verlebt, Der Ackersmann nur trockne Frucht erstrebt, – Dem Gärtner wird Lebendiges zu Theile. Ihm blühen bunt Beruf und Pflicht. Wenn er dann sinnreich einen Selam bricht, So wird der Strauß, den er gewunden, Wie Worte tief geachtet und empfunden, Und seine Gab’ ist ein Gedicht. Ward er zum Greise; hängen Silberhaare Auf bleiche Wangen fromm herab, Da zieht er selbst den Kranz für seine Bahre, Umpflanzt mit Sorgfalt sich sein Grab. Ein Garten ist’s, den er durch treue Pflege, Durch still-ergeb’nen Sinn geweiht, Damit der Sohn, im grünen Gärtnerkleid’, Den Vater in die Sommer-Wohnung lege. Und jede Blume die da blüht, Spricht dann zu fühlendem Gemüth: Hier, wo sie mich erzogen haben, Hier liegt ein guter...

Der Gärtner von Falke

Ich war als Gärtner ihm bestellt Und zog es auf, so Jahr für Jahr, Und war kein Bäumchen auf der Welt, Das so ein liebes Bäumchen war. Und hatten andre Freude dran, War meine Freude größer noch, Und kam einmal ein Nörgler an, Ich lächelte – und liebt es doch. Und jetzt, da es in Blüte prangt, So zart und weiß und wunderfein, Erschrickt mein Herz und zagt und bangt: Das Bäumchen, Narr, ist ja nicht dein. Die Früchte, die sich leise jetzt Aus diesen Blüten ringen los, O Gott, ein Fremder kommt zuletzt Und schüttelt sie sich in den Schoß. Gustav...

Komponist oder Compositeur

Es gibt Menschen, die können komponieren und nennen sich daher Komponist oder Compositeur. Ich kompostiere und bin daher ein Komposteur. Nun, was ist, so frage ich mich, höher zu bewerten: ein Compositeur, der aus Tönen neue Melodien schafft (die einem allerdings dann immer irgendwie bekannt vorkommen) oder ein Komposteur, der Abfälle teilweise gemeinster Art in allerfeinsten, dunkelschimmernden, krümeligen Humus verwandelt und dadurch den Nährboden für eine neue, wunderbare Sinfonie des Lebens und der Fruchtbarkeit bereitet? Herbert...