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„Green City“ setzt sich für mehr Grün in München ein

Green City stellt die größte Umweltschutzorganisation Münchens dar und organisiert jährlich ca. 160 Aktionen und Veranstaltungen. Aus den acht Personen des Vorstands, 20 Mitarbeitern und über 1.000 ehrenamtlich Aktiven besteht die Organisation. Die zahlreichen Veranstaltungen und Projekte von Green City reichen von der Blade Night über Grünpatenschaften und Streetlife-Festivals bis hin zu Energiesparaktionen. Die Aktiven eint der Wunsch, selbst Hand anzulegen und aktiv zu werden. Dabei stehen die Rückeroberung des öffentlichen Raums der Stadt München und die Veränderung hin zu einer lebenswerteren Stadtlandschaft im Mittelpunkt. Kleine Gärten im öffentlichen Raum Bei dem Projekt Grünpaten kooperiert Green City mit dem Münchner Baureferat. Bürger wählen eine trostlose Grünfläche und schließen – bei geeigneten Flächen – mit Green City eine Patenschaft. Dann erfolgen zusammen mit den Gärtnern der Umweltorganisation die Vorbereitungen für die neue Begrünung und die geeigneten Stauden oder Pflanzen liefert das Baudezernat. In einer gemeinschaftlichen Aktion pflanzen die zukünftigen Paten das neue Grün, wobei hierzu oft Nachbarschaftsfeiern einen angemessenen Rahmen bieten. In Zukunft kümmern sich die Grünpaten um die kleine Grünfläche und begleiten sie durch die Jahreszeiten. Das ehrenamtliche Engagement trägt nicht nur zu einem grüneren und freundlicheren Stadtbild bei, sondern fördert auch die Identifizierung der Paten mit ihrer Stadt. Ausprobieren und kennenlernen Menschen, die vor einem langzeitlichen Engagement zurückschrecken, bietet die Blade Night die Möglichkeit, einmalig zu helfen. Bei der Skate Night im Sommer bevölkern bis zu 10.000 Skater verschiedene Straßen der Münchner Innenstadt, auf denen sonst Autos fahren. Ein Event dieser Größe erfordert über 200 freiwillige Ordner, die sich um die Sicherung der Strecke kümmern. Somit eignet sich die von Green City organisierte Veranstaltung ideal dazu, mitzuhelfen und...

Bund verstärkt Förderung für Grün in der Stadt

Bundesbauministerin Barbara Hendricks möchte das Grün in der Stadt stärken – auch in München. Der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) heißt diese Entscheidung sehr willkommen, hat er doch die Bundesregierung erstmals zu diesem wichtigen Schritt anregen können. Er wird positive Effekte für die GaLaBau-Branche zeitigen. Der BGL hofft auf möglichst viele Nachahmer aus anderen Städten. Zu beachten sei jedoch auch die Frage nach der Finanzierung der Anlage und der Pflege der grünen Projekte. Es gelte nun, dem Grün in der Stadt als Schwerpunkt in der Städtepolitik einen Stammplatz einzuräumen, so der BGL. Es gehe um mehr als nur um eine Nebenaufgabe in der Städtebauförderung. Wünschenswert sei ein eigenes Programm „Grüne Stadt“, das gleichwertig neben anderen Programmen wie z.B. Denkmalschutz oder Sanierungsmaßnahmen stehen sollte. Hintergrundinformation zur Städtebauförderung Der Bund gibt den Ländern im Jahre 2015 insgesamt 650 Millionen Euro für den Städtebau. In 2014 sind so über 1850 Gemeinden für etwa 1940 Maßnahmen gefördert worden. Hierdurch können sich Städte und Gemeinden an den demographischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Wandel anpassen. Außerdem werden Investitionen angeregt (sieben Euro pro Euro Förderung). Das hat auch Auswirkungen auf die regionale Beschäftigungssituation. Der BGL und die grüne Branche in Zahlen Der BGL gehört zu den Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden und vertritt als solcher die Interessen des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus in ganz Europa. Er verfügt über zwölf Landesverbände und ihm sind 3500 Mitgliedsunternehmen angeschlossen. Man erkennt diese an dem Signum „Ihre Experten für Garten & Landschaft“. Sie fertigen maßgeschneiderte Lösungen für das Bauen mit Grün und erzielen damit zur Zeit über 60 % des Marktumsatzes in der Bundesrepublik. Der Umsatz der grünen Branche ist...